Flaschenpost

51. Eine Flaschenpost ins Meer schmeißen.

 

Bei der Planung von unserem Griechenlandurlaub hatte ich bereits von Beginn an den Punkt "Flaschenpost" auf meiner To-do Liste stehen. Ich wollte meine Flaschenpost nämlich in Ruhe zu Hause vorbereiten, damit ich sie dann ins Meer schmeißen kann.

So setzte ich mich also eines Abends hin, legte mein schönstes Briefpapier zurecht und machte mich an die Arbeit. Ich verfasste den Brief auf Englisch, damit die Wahrscheinlichkeit, dass der Finder sich bei mir meldet, etwas höher ist.
Der Brief beinhaltete ein paar nette Worte, die Geschichte von mir und diesem Blog und meine Kontaktdaten. Außerdem eine liebe Aufforderung sich bei mir zu melden.

 

Das Ganze kam aufgerollt, zusammen mit ein paar Luftballons in eine leere Glasflasche und wurde gut verschlossen.

 

In Griechenland, auf dem Weg von Athen zur Insel Euböa auf der Fähre, habe ich dann voller Stolz meine kleine Flasche auf die Reise gegeben. Was für ein Spaß!

 

 

Die Vorfreude meine Flaschenpost auf die Reise zu schicken hat in der Vorbereitung auf den Urlaub ganz oft ein Kribbeln in mir ausgelöst. Ich war richtig aufgeregt und bin es immer noch ein bisschen. Meldet sich jemand? Wo schwimmt sie hin? Geht sie möglicherweise kaputt? 

Ich denke immer mal wieder an meine kleine Flaschenpost und an den schönen Urlaub zurück und freue mich daran. Manchmal sind es kleine Dinge, die einen tragen und zum eigenen persönlichen kleinen Glück beitragen. Ich bin so dankbar, dass ich diese Freude in mir trage und sie mir dir teilen kann!

"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen."

Pearl S. Buck


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Kommentare: 1
  • #1

    Peter (Donnerstag, 29 Juni 2017 13:16)

    Da wünsche ich deiner Flaschenpost ein frohes Treiben, eine gute Reise und einen Sandstrand ohne Felsen und gefährliches Geröll.

    Und dir wünsche ich irgendwann, an einem Tag, an dem du überhaupt nicht damit rechnest, einen lieben Brief von einem aufmerksamen Finder! :-)