Man braucht nur wenig...

14. Mit meinen Freunden bescheuerte Bilder in einer Fotokabine machen.

Mein letztes Ziel habe ich schon letzte Woche geschafft und euch einfach noch nicht davon erzählt. Irgendwie war mir nicht so nach Schreiben, denn meinem kleinen Hundemädchen geht es nicht gut und das will erst mal verarbeitet werden. Zum Glück habe ich meine Familie und Freunde, die mich unterstützen und für mich da sind.

So ist auch stets Verlass auch mein Schwesterherz. Ich glaube ich kenne wenig Menschen, die so überzeugend und vor allem hartnäckig sein können wie sie. So lag ich letzte Woche bereits gemütlich auf dem Sofa und wollte von der Welt nichts mehr wissen, als ein Anruf kam mit dem Thema: Komm wir geh'n Tanzen. Jetzt. Heute. Ich war mehr so, lass mich bloß in Ruhe. Aber nach gefühlten und wahrscheinlich auch tatsächlichen zehn Anrufen, hatte sie mich weich geklopft und es ging also los. Klamotten an, Schminke drauf (Ich weiß ja jetzt wie das geht…!) und ab die Post.

Sie war vorbereitet und zauberte aus ihrer Handtasche ein Fläschchen Sekt, den wir uns gemütlich am Tango Brunnen in Freiburg gönnten, bevor es dann zur eigentlichen Veranstaltung ging.

Und was lag da auf dem Weg zur Tanzschule: Tadaaaa… Eine Fotokabine. Ich bin wie selbstverständlich daran vorbei gelatscht. Aber mein Schwesterherz hat meine Liste auswendig im Kopf und beschloss: Wir müssen Fotos machen. Im Automat. Jetzt sofort. “Dann hast du wieder ein Ziel weniger!” Also gut, wenn sie meint. Zwar ist das Ganze für so ein paar bescheuerte Fotos ein teurer Spaß, aber es steht ja auf der Liste. Und sie sind doch irgendwie sehr nett geworden. Seht selbst:

Am Ende war es doch wieder wie so oft: Es hat mich zwar viel gekostet mich nochmal aufzuraffen und loszugehen. Aber am Ende wurde es ein richtig schöner Abend, von dem ich den ganzen Rest der Woche gezehrt habe. Ein Abend an dem ich richtig ausgelassen sein konnte und fröhlich war. Es braucht manchmal nicht viel, aber es braucht die richtigen Menschen dazu!

"Vergiss nicht - man braucht nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen."

Marc Aurel

 


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