Das Leben nervt manchmal

81. An einem Falschmob teilnehmen.

Ich bin krank. Eigentlich schon seit Wochen, aber nur so ein bisschen. Jetzt aber hat es mich so richtig umgehauen. Ich liege hier mit Husten, Schnupfen und Fieber auf dem Sofa herum und versuche keinen vollkommenen moralischen Durchhänger zu bekommen. Irgendwie war alles anders geplant. Heute wollte ich doch so gerne auf den Flashmob “One Billion Rising” gehen und tanzen. Tanzen für mich, für all die Frauen da draußen. Morgen wollte ich mich auf den Weg nach Fehmarn machen. Entspannen und Kraft tanzen bei meiner lieben Freundin. Stattdessen ist mein wichtigstes Tagesziel heute genug Kraft aufzubringen etwas zu essen und regelmäßig Tee zu trinken. Wie unfair!

Aber es hilft kein motzen und kein meckern. Vielleicht geht es manchmal auch genau darum: unabänderliche Dinge auszuhalten und das beste daraus zu machen. Ich lasse einfach euch tanzen und schicke ein paar liebe Gedanken dazu. Nächstes Jahr bin ich dabei!


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