Es kann losgehen!

Was sind meine Ziele?

Ich startete also mit meiner Liste. Ziemlich schnell musste ich feststellen: Das ist gar nicht so leicht wie gedacht. Als kleine Hilfestellung nahm ich mir die ursprüngliche Liste vor, die ich in dem Blog gefunden hatte. Diese Liste begann ich dann zu überarbeiten. Irgendwo muss man ja starten!

Ich entfernte zunächst all die Punkte, die ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte. Darunter waren Dinge wie:

  • Bier auf Wein trinken.
  • Kugelfisch probieren.
  • Per Anhalter fahren.
  • Neben jemandem aufwachen, den du nicht kennst.

Solche Ziele wollte ich nicht auf meiner Liste haben, weil sie mir nicht entsprechen. Ich finde Bier eklig und konnte für mich keinen Sinn darin erkennen, es auszuprobieren Bier auf Wein zu trinken. Ähnliches gilt für Kugelfisch und Anhalter fahren: Ich konnte den Reiz nicht erkennen. Schon die Vorstellung löste irgendwie ein komisches Gefühl aus. Warum es also erreichen wollen?

Es mussten Ziele her, die mich bewegen. Die mich ganz flatterig machen und bei denen ich mich freue sie zu erreichen. Bei denen ich stolz meinen Freunden erzählen kann, dass ich sie geschafft habe. Dazu gehört “Hey Leute, ich hab Bier auf Wein getrunken” eindeutig nicht!

Die ursprüngliche Liste zeigte nun deutliche Lücken auf. Diese vergrößerten sich noch, nach dem ich all die Dinge entfernt hatte, die ich schon erlebt hatte und nicht noch einmal erleben möchte.

Danach war der Rahmen geschaffen für all die Dinge, die mir auf der Seele brennen. Für meine Wünsche, meine Motivation. Nur habe ich mir darüber bisher noch nie so genau Gedanken gemacht. Es ging gar nicht so leicht von der Hand.

Deshalb fing ich einfach mal an zu sammeln. Jeden Tag. Auf der Arbeit, beim Spaziergang mit dem Hund, beim Abendessen. Immer wenn mir irgendetwas einfiel, was ich unbedingt noch erleben möchte, notierte ich mir den Gedanken. Diese Gedanken sammelte ich dann auf meiner Liste. Manche wurden wieder verbannt. Manche abgeändert. Manche konkretisiert.

Erstaunlich oft habe ich Dinge auf meiner Liste notiert, die sich andere wünschen. Dinge, von denen Menschen träumen, die mir nahestehen. Oder Dinge, von denen ich dachte, das man sie unbedingt mal erleben sollte. Obwohl ich selbst eigentlich keinerlei Motivation spüren konnte diese selbst auch zu erleben.

In der letzten Zeit lebte diese Liste in mir, mit mir und entwickelte sich weiter. Sie nahm langsam Gestalt an und wurde zu einem Teil von mir. Sie wurde zu meinem Abenteuer. Zu meiner ganz persönlichen Herausforderung. Sie ist gefüllt mit Dingen, die mich antreiben, die mich kribbelig machen. Es kann losgehen!


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